Ottbergen / 13.05.2016 (TKu). Rauch dringt aus der Grundschule Ottbergen, Kinder schreien verzweifelt um Hilfe: Alles war zum Glück kein Realeinsatz sondern nur eine groß angelegte Brandschutzübung des Löschzuges Höxter 5, die er gemeinsam mit der Drehleiter und dem Einsatzleitwagen vom Löschzug Höxter 1 an der Grundschule Ottbergen bestritt. Die Übung diente in erster Linie zur Verbesserung der Notfallpläne und zur Schulung der Lehrer und Schüler, damit diese wissen, was im Notfall zu tun ist. Die Geschicke der Übung leitete Zugführer Frannz-Josef Potthast als Einsatzleiter. 
 
 
Dichter Rauch dringt aus der Ottberger Grundschule: Zum Glück nur eine Brandschutzübung
 
Der angenommene Brand in der Grundschule war schon von weitem zu sehen, denn dichter Rauch aus der Nebelmaschine entwich aus den Klassenfenstern. Die meisten Schüler und Lehrer haben sich bereits in Sicherheit gebracht und an die Sammelstellen der Schule geflüchtet. Drei Kinder und ihr Lehrer werden aber noch im ersten Obergeschoss vermisst. Zur Rettung der Schüler gehen die Feuerwehrleute mit drei Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vor. Die Drehleiter wird unterdessen in Stellung gebracht. Die Wasserversorgung wird zeitgleich über einen Unterflurhydranten nahe der Turnhalle sicher gestellt. Gute Arbeit: Die Vermissten können schnell gefunden und durch die Atemschutztrupps über das Treppenhaus in Sicherheit gebracht werden.
 

 

 
Einsatz für die Löschzüge 5 und 1 der Freiwilligen Feuerwehhr Höxter
 
Beteiligt an dieser Übung waren der Löschzug Höxter 5, bestehend aus den Löschgruppen Ottbergen, Bruchhausen und Godelheim, mit 21 Kameraden, dem Zug 1 mit Drehleiter und Einsatzleitwagen mit insgesamt 5 Kameraden sowie 140 Schülerinnen und Schüler und 10 Lehrerinnen und Lehrer plus Hausmeister. Hausmeister Thomas Gemmeke war der Feuerwehr eine sehr große Hilfe, er unterstützte die Feuerwehrleute mit Rat und Tat wo er nur konnte. Nach einer kleinen Pause wurde den Schulkindern noch eine Fettexplosion vorgeführt. Zugführer Franz-Josef bedankte sich bei allen Beteiligten und wies in dem Zusammenhang auf die Gefahr einer Fettexplosion hin.
 
Fotos: Timo Heine